Der demographische Wandel  ist  nicht aufzuhalten -  aber zu gestalten

Kommunalpolitik

Auch in Gernsbach und insbesondere seinen Ortsteilen ist der demografische Wandel spürbar. Weil wir als Gemeinde dessen Ursachen kaum beeinflussen können, müssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die die negativen Auswirkungen begrenzen. „Nur durch aktives Handeln können wir dem demografischen Wandel und der damit verbundenen wirtschaftlichen Stagnation entgegenwirken", sagt  Stadt- und Ortschaftsrat Guido Wieland.
 
Deshalb setzt sich die SPD Gernsbach für die Schaffung von bezahlbarem, familiengerechtem Wohnraum und bestmöglichen Rahmenbedingungen für die älter werdende Generation ein.  Fehlen diese Grundvoraussetzungen, gehen alle sonstigen Bemühungen wie Erziehungs-, Bildungs-, Freizeit- und Arbeitsplatzangebote ins Leere.

Zuzug wird benötigt, um dem natürlichen Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken, Infrastruktureinrichtungen erhalten zu können und letztendlich auch wegen der damit verbundenen positiven  Auswirkungen auf die Finanz- und Schlüsselzuweisungen des Landes.
 
Deshalb müssen wir heute schon den Wohnraum für morgen schaffen und Gernsbach mit seinen Stadtteilen als Wohnstandort besser und stärker vermarkten.
 
„Wir müssen die Erfordernisse einer älter werdenden Gesellschaft erkennen und durch gezielte Maßnahmen fördern, wie Schaffung von Barrierefreiheit, Förderung der Nahversorgung in den Stadtteilen, Sicherung der ärztlichen Versorgung, Bereitstellung von seniorengerechten Wohnungen und Ausbau des ÖPNV“, fordert Wieland.

Gerade ältere Menschen in den Ortsteilen sind dort stark verwurzelt und möchten ihren Lebensabend im gewohnten Umfeld verbringen. Es fehlt in den Gernsbacher Ortsteilen an Wohnanlagen, die seniorengerechte Ausstattung und betreutes Wohnen bieten. Als Beispiel könnte die Seniorenwohnanlage  „Löwen“  mit öffentlicher Seniorenbegegnungsstätte dienen.
 
Beim Erwerb städtischer Grundstücke sollte nach Ansicht der SPD Familien mit Kindern ein Sozialbonus gewährt werden, so wie es in umliegenden Gemeinden seit längerem praktiziert wird und es im Antrag vom März 2013  bereits gefordert wurde.

 
 

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Website von Gabriele Katzmarek