Herbstwanderung zu möglichen Windkraftstandorten

Unterwegs

Die Teilnehmer der Wanderung am Lindel.

Von der Roten Lache zum Lindel und über das Naturfreundehaus „Bonora“ zurück zum Ausgangspunkt führte die traditionelle Herbstwanderung des SPD-Ortsvereins Gernsbach am 11. Oktober. Mit der von Fraktionssprecherin Dr. Irene Schneid-Horn geführten Tour wollten sich die Teilnehmer einen persönlichen Eindruck von den Verhältnissen im Höhengebiet verschaffen, das als Konzentrationszone für mögliche Windkraftanlagen vorgesehen ist.

Wie der Ortsvereinsvorsitzende Heinz-Volker Faßnacht zu Beginn sagte, bekennt sich die Gernsbacher SPD grundsätzlich zum Ausbau der Windkraft als Beitrag zur notwendigen Energiewende. Dies gelte auch für das Murgtal. Schneid-Horn wies während der Wanderung auf einige Konfliktpunkte hin. Zu ihnen zählt insbesondere der Abstand der Konzentrationszone zur Siedlung Schmalbach, die Beeinträchtigung des Landschaftsbilds, der Schutz von Quellgebieten und das mögliche Vorkommen gefährdeter Arten.

Einigkeit herrschte unter den Teilnehmern darüber, dass im weiteren Verlauf des Verfahrens bei konkreten Investitionsvorhaben eine Abwägung getroffen werden müsse zwischen dem Oberziel Klimaschutz und den aufgezeigten Problemen. Schneid-Horn nannte als mögliche Begrenzungen im Bebauungsplan vor allem Festsetzungen zur Höhe und zum Standort der Windräder und die Festlegung von Ausgleichsmaßnahmen. Beeindruckt zeigten sich die Wanderer im Übrigen vom naturnahen Zustand des Waldes auf der Gernsbacher Seite ihrer Strecke.

Beim gemütlichen Abschluss der Wanderung im Gasthaus Rote Lache ehrte Heinz-Volker Faßnacht nachträglich Barbara Hellmuth für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD.

 
 

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Website von Gabriele Katzmarek