Marathonwanderung der SPD auf der "Gernsbacher Runde"

Unterwegs

Die Marathonwanderer bei der Rast in Reichental.

Einen richtigen Kraftakt meisterten die zwölf Wanderer, die am vergangenen Samstag die „Gernsbacher Runde“ liefen. Mit ihren 42,8 km  Länge ist die „Gernsbacher Runde“   etwas länger als ein Marathonlauf, dazu kommen noch  Auf- und Abstiege über insgesamt  1450 Höhenmeter. Die Teilnehmer der vom SPD-Ortsverein Gernsbach organisierten Ganztagestour wurden mit herrlichem Wanderwetter,  guter Stimmung und einem ganz besonderen Naturerlebnis belohnt. Auch Bürgermeister Dieter Knittel  sowie einige Gemeinde- und Ortschafträte waren mit von der Partie.

Um 7 Uhr früh ging es am Portal  Laufbachtal los. Der Weg führte zunächst  über die Laufbachwasserfälle nach Loffenau und weiter nach Lautenbach. Nach dem steilen Anstieg über das Steintal bot sich am Naturdenkmal „Lautenfelsen“ ein grandioser Blick bis weit ins Rheintal: „Viele verbringen ihren Urlaub in der Ferne, dabei haben wir so herrliche Landschaften um uns herum,“ sagte Stadtrat Fred Schiel. "Wie schade, dass unsere Gemarkung nicht Anteil am Nationalpark hat."

Die erste größere Rast fand in Reichental statt.  Hier sah man die positiven Ergebnisse der Landschaftspflege. „Es ist gut, dass die  Stadt Gernsbach die in der  Landschaftspflege Engagierten mit dem Bau eines Winterstalles unterstützt hat“, hob der Reichentaler Stadt- und Ortschaftsrat Guido Wieland hervor.  Über den  von allerlei bildnerischen Attraktionen gesäumten Kunstweg  kam man wieder hinab an die Murg.  Die zweite Hälfte der Wegstrecke führte links des Flusses über Obertsrot und Schloss Eberstein zur Nachtigall und von dort zum Gipfel des Merkurs. Dort konnten die inzwischen müden Glieder und leeren Mägen neue Kraft schöpfen. Nach diesem letzten „Höhepunkt“ ging es stetig hinab ins Murgtal. Nach rund nach 12 Stunden zogen immerhin noch acht Personen in die Gernsbacher Altstadt ein. Sie zeigten sich stolz, diese Herausforderung gemeistert  zu haben.

Einhellig wurde betont, dass es einst eine sehr gute Idee des SPD-Ortsvereins war, diese Route, die vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Premium-Wandersiegel  versehen wurde, einzurichten. "Eigentlich sollte man sie viel öfters laufen, es geht ja auch etappenweise," äußerte die Fraktionssprecherin Dr. Irene Schneid-Horn.

 
 

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Website von Gabriele Katzmarek