SPD vor Ort in Staufenberg

Wahlen

Die SPD-Kandidaten bei ihrem Rundgang durch Staufenberg.

Die SPD-Kandidaten waren zur Ortsbesichtigung  und zum Bürgergespräch in Staufenberg, was die örtliche Gemeinderätin Gabriele König mit vorbereitete.

Gestartet wurde bei dem seit 2005 bestehenden Bürgerprojekt „Treffpunkt Staufenberg“. Die Bürgerinitiative berichtete uns durch ihren Vorstand Ulrich Strobel-Vogt von den Anfängen des Projekts. Unterstützung bekamen sie zu Beginn am meisten durch den Bürgermeister. Über die Jahre entstanden sehr schöne naturnahe Spiel- und Begegnungsräume bis hin zur diesjährigen Bauaktion Anfang Mai mit vielen engagierten Bauhelferinnen und Bauhelfern. In diesem Jahr haben bis zu 88 Helfer mitgewirkt. Der Verein wünscht sich eine entsprechende Toilettennutzungsregelung in der naheliegenden Staufenberghalle. Eine Beleuchtungsverbesserung gerade für die Abendstunden wurde vorgeschlagen. Wir waren tief beeindruckt von den Aktivitäten und Leistungen der Bürgerinitiative, was vom Ortsvereinsvorsitzenden Heinz-Volker Fassnacht und allen Beteiligten zum Ausdruck gebracht wurde.

Danach ging es weiter zur Staufenberghalle, wo Gabriele und Johann König auf diverse Schäden aufmerksam machten, z.B. Wasserschäden im Merkurstübchen und am Hallendach. Renovierungen an Dach und Fassade seien unerlässlich. Auch machte ein Bürger auf die unbedingt notwendigen Holz- und Fensterrahmenanstriche als Erhaltungsmaßnahme aufmerksam, da sei schon „ewig“ nichts mehr gemacht worden.

Der Weg führte weiter zum ehemaligen Markthallenareal, das seit dem Abbruch lediglich als Abstellplatz benutzt wird und wo die restlichen Grundmauern ein nicht gerade schönes Bild abgeben. Der Fraktionssprecher Fred Schiel könnte sich auf diesem Marktgelände eine Wohnbebauung oder ein Mehrgenerationenhaus mit Begegnungsstätte und entsprechender Grundversorgung gut vorstellen. Auch in Ergänzung oder Kombination mit dem DORV-Konzept, was die FBVG vor geraumer Zeit bereits vorgeschlagen hat. Sicherlich wäre hier in Staufenberg ein Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum (ELR), ähnlich wie in Reichental, Obertsrot und Lautenbach, ein guter Impulsgeber.

Zum Thema Baulandentwicklung kam aus der Bürgerschaft der Vorschlag, im Bereich Hubengarten einen zweiten Bebauungsabschnitt zu entwickeln, da dies im Flächennutzungsplan ja bereits vorgesehen und mittels Abrundungssatzung möglich sei. Dies sollte die Stadt angehen, sobald andere Entwicklungen nicht vorankommen.

Im Laufe der Begehung berichtete die Gemeinderätin Dr. Irene Schneid-Horn, dass im Rahmen der Landschaftspflegemaßnahmen nach dem Erfolgsmodell Rinderstall Reichental auch für Staufenberg  im Hahnbachtal ein Stall für Weidetiere entstehen soll.

Zum Schluss wurde nochmals festgestellt, dass überall ein großes Engagement in der Bevölkerung vorhanden ist. Besonders den Vereinen sei vielfältige Unterstützung  zu gewähren, speziell auch bei Lagermöglichkeiten und Hütten für ihre Gerätschaften.

 
 

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Website von Gabriele Katzmarek